|
Nach
fast eineinhalb Jahren Bauzeit, konnte im Dezember
2006 die neue Feuerwache im Marinestützpunkt
Heppenser Groden
bezogen werden. Durch die Gebäudestruktur
und Ausstattung, ist die Feuerwache einer der
modernsten Feuerwachen in der Bundeswehr.
In
den verschiedenen Werkstätten überprüft das
Feuerwehrpersonal nicht nur die eigene Ausrüstung,
sondern auch die der verschiedenen Einheiten der
Marine. In der Löscherwerkstatt werden Pulverlöscher
geprüft, gewartet und in der Umfüllanlage nahezu
staubfrei befüllt. Hierbei werden ca. 3800 Feuerlöscher
pro Jahr geprüft.
Die
moderne Technologie macht sich auch in der
Atemschutzwerkstatt bemerkbar. Atemschutzgeräte,
Atemschutzmasken und verschiedene Gas-Messgeräte
werden hier gewartet und überprüft. Die Überprüfung
und die Befüllung werden unter anderem auch von den
verschiedenen fahrenden Einheiten in Anspruch
genommen.
Eine
moderne Schlauchwaschanlage prägt die
Schlauchwerkstatt. Durch das automatische Reinigen
und der Druckprüfung werden die verschiedenen
Druckschläuche hier geprüft und gewartet. Auch die
Überprüfung der verschiedenen Löscheinrichtungen
wird durch das Feuerwehrpersonal der
Schlauchwerkstatt wahrgenommen.
Die
Leitstelle ist das Herz der Feuerwache. Bei den
Anforderungen einer Leistelle, wurde auf eine
moderne und ausreichende Ausstattung wert gelegt. Ob
Alarm, Kommunikation oder Lagebilderstellung. Auch
die Beratung und der Informationsaustausch mit dem
Einsatzleiter sind von wichtiger Bedeutung. Ein
wichtiger Bestandteil ist hier das selbst erstellte
Leitstellenprogramm, welches für die
Schiffsbrandbekämpfung zugeschnitten ist. Hierbei
ist ein genauer Zugriff auf die Schiffstechnischen
Daten aller Einheiten im Stützpunkt möglich. Es
verschafft einen schnellen Überblick, was wo an gefährlichen
Güter lagert und wo Strom und Wasseranschlüsse
vorhanden sind.
Eine genaue Lageübersicht der Standorte,
verschaffen zwei elektronische Lagekarten. Hier ist
man auf dem modernen Stand von heute.
Ein
weiterer Bestandteil der Feuerwache ist der
Sozialbereich mit Ruheräumen, Unterrichts- und
Speiseraum, eine Küche sowie ein Sanitärbereich.
Dem heutigen Stand der Technik entsprechen auch die
geschaffenen Technikräume wie Serverraum,
Haustechnikräume, Lagerräume und die
Heizungsanlage. Die Feuerwache verfügt über eine
vollständige unterbrechungsfreie
Notstromversorgung. Weiterhin wurde das Gebäude
vollständig mit Glasfaser vernetzt und mit einer
Hausbussteuerung zur zentralen Licht- und
Torsteuerung versehen.
Die
Fahrzeughalle verfügt über sieben Einstallplätze.
Eine
Erweiterung der Feuerwehr ist mit dem Bau einer
Atemschutzübungsanlage in Planung gegangen. Hierbei
werden unter anderem die Ausbildung der eigenen Kräfte
sowie die Besatzung der fahrenden Einheiten in
Verbindung mit der FwDv 7 ausgebildet und geschult.
|